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Passagen - Stadtspaziergänge als kulturelle Inszenierungen
Passagen - Stadtspaziergänge als kulturelle Inszenierungen

Passagen - Stadtspaziergänge als kulturelle Inszenierungen

Unsere Werkshallen haben im Rahmen des Telgter Modells als eindrucksvolle Kulisse einer ganz besonderen künstlerischen Veranstaltung gedient.

Zirka 50 Schüler und Schülerinnen des Telgter Maria-Sibylla-Merian-Gymnasiums begeisterten mit einem vielseitigen Programm rund um das spannende Thema der Internationalität ein gemischtes Publikum aus den Kreisen der Mitschüler, Lehrer und Eltern.

Mitarbeiter des Unternehmens und lokaler Behörden waren ebenso anwesend. Unter dem Motto „Passagen – Stadtspaziergänge als kulturelle Inszenierungen“ setzten die Schüler der Jahrgangsstufen 10 und 11 mit musikalischen, künstlerischen und literarischen Darbietungen die Metropolen Berlin, Rom und Paris in Szene. Die außergewöhnliche Veranstaltung fand im Rahmen des Telgter Modells statt, welches das Ziel verfolgt, im lokalen Rahmen Unternehmen und Schulen stärker zu vernetzen. Das Telgter Modell bietet den Schülern auf dem Weg ins Berufsleben wichtige Orientierungshilfen.

Ein ganz besonderes Projekt

Zu Beginn hieß Magdalena Münstermann, eine der Hauptkoordinatoren der Initiative, die Gäste im Unternehmen willkommen. „Wir wünschen uns, dass die Schüler Wirtschaft hautnah erleben“, erklärte sie kurz zum Telgter Modell. „Daher haben wir den Schülern sehr gerne die Türen unseres Hauses geöffnet.“ Sie übergab das Wort an Kunstlehrerin Gabriele Bernhard, die das Konzept für die Veranstaltung „Passagen“ erarbeitet hat. Bernhard erläuterte den Anwesenden, wie es zu dem Projekt gekommen ist: „Während eines Besuchs bei Münstermann reifte in mir der Gedanke, mit meinen Kursen Kunstobjekte zu kreieren, welche die drei genannten Hauptstädte repräsentieren, denn die wichtigsten Kommunikationsräume des Unternehmens sind nach europäischen Metropolen benannt.“ Die ganz spezielle Herausforderung für die Schüler habe darin bestanden, bei der künstlerischen Umsetzung die in der Fertigung bei Münstermann üblichen metallischen Werkstoffe zu gebrauchen. Resultat des Projekts sind drei hervorragende Bilder von Rom, Paris und Berlin. Zentrale darstellerische Elemente wie zum Beispiel die Streben des Eiffelturms wurden durch Metallkonstruktionen gestaltet.

Praxisbesuch und das Kennenlernen des Betriebs dienten als Basis

Vor dem Start der künstlerischen Aktivitäten waren die Schüler bei Münstermann zu Gast und verschafften sich in verschiedenen Abteilungen die notwendigen Informationen: In der Fertigung konnten sie unter Anleitung der Mitarbeiter zu Schweißgerät und Metallwerkzeugen greifen, in Vertrieb und Marketing erlebten sie internationale Kommunikation, in der Konstruktion verfolgten sie die zeichnerische Darstellung komplexer technischer Konzepte.

Im Laufe der Zeit gesellten sich weitere Lehrer und Schüler zu dem Projekt hinzu, das in der bunten Veranstaltung am Freitag gipfelte: Ein musikalisches Schulensemble führte ein modernes Stück zum Thema Großstadt auf und erntete hierfür begeisterten Applaus. Zwei besonders sportliche Schüler stellten dem Publikum die neuen Großstadt-Sportarten „Pen Spinning“ und „Jump Style“ vor, und die Inszenierung zweier Gedichte zum Thema der zwischenmenschlichen Begegnung in den schnelllebigen Metropolen verkörperte den literarischen Schwerpunkt.

Bleibender Eindruck auch bei Münstermann

Bei Münstermann werden sich sowohl Mitarbeiter, als auch Gäste des Hauses während künftiger Besprechungen an den drei Kunstwerken erfreuen, denn die Bilder tragen in entscheidender Weise zur Verschönerung der Räume bei und regen durch ihren individuellen Charakter die kreative Vorstellungskraft der Anwesenden an.