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Neues Münstermann-Bürogebäude

Politische Prominenz bei Münstermann

Zur offiziellen Einweihungsfeier des neuen Bürogebäudes erschien politische Prominenz aus Berlin. Neben zahlreichen geladenen Gästen freute sich Bauherr Bernd Münstermann den parlamentarischen Staatsekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Hartmut Schauerte, als Hauptredner zu begrüssen.

1200 neue Quadratmeter für 65 Techniker und Ingenieure - Münstermann baut aus

Im letzten Jahrzehnt hat sich Münstermann von einem Auftragsfertiger zu einem weltweit tätigen Industrieunternehmen mit einer eigenen Entwicklungsabteilung gewandelt. Das Motto „Innovativer Anlagenbau aus Deutschland“ verdeutlicht den Stellenwert eigener Entwicklungen und Lösungen für Münstermann. Nachdem im letzten Jahr die Konstruktionsabteilung auf 65 Techniker und Ingenieure gewachsen ist, wird mit dem neuen Bürogebäude auch der Raum für Kreativität bereitgestellt.

 

Etwa 100 geladene Gäste folgten den Vorträgen

Einweihung des neuen Bürogebäudes

In seiner Einführungsrede anlässlich der Einweihungsfeier des neuen Bürogebäudes stellte Bernd Münstermann die Entwicklung des Unternehmens zu einem modernen Industriebetrieb dar. Er habe die Schmiede seines Vaters vor über 30 Jahren in der fünften Generation übernommen und sei heute noch stolzer Handwerker, auch wenn er sich inzwischen mehr als Handwerksindustrieller sehe. In den letzten Jahrzehnten habe man das Unter­nehmen gezielt – auch durch Übernahme anderer Unternehmen – ausgebaut und in seinem Produktangebot und der Marktpräsenz zukunftssicher aufgestellt.

Den geladenen Gästen wurde die achtmonatige Bauzeit des neuen Gebäudes in einem Zeitrafferfilm vor­geführt. Nachdem man in den letzten Jahren den Entwicklungsbereich massiv ausgebaut habe, sei einfach nicht mehr genügend Raum für die 65 Ingenieure und Techniker vorhanden gewesen, deshalb der Neubau, so Bernd Münstermann.

Der Mittelstand im Münsterland

Der Landrat des Kreises Warendorf, Dr. Gericke, unterstrich in seiner Rede die Bedeutung des Mittelstandes gerade für das Münsterland. Die Mittelständler stellten in dieser Region die meisten Arbeitsplätze zur Verfügung und seien aus diesem Grund das Rückgrat der lokalen Wirtschaft. Münstermann könne man dafür in vielerlei Hinsicht nur als Vorbild bezeichnen.

Staatsekretär Schauerte stellte sich der Diskussion

Politische Kompetenz aus Berlin

Vor der offiziellen Schlüsselüber­gabe bezog Hauptredner Hartmut Schauerte, Staats­sekretär im Bundesinnenministerium für Wirtschaft und Technologie, Stellung zu den aktuellen Auswirkungen der Finanzkrise gerade auch für den Mittelstand. In seinem Festvortrag „Finanzkrise und Mittelstand – Wie geht es weiter?“ ging er detailliert auf die Ursachen und möglichen Lösungen für die Krise ein. Er erklärte, dass die Krise zwar nicht deutschen Ursprungs sei, es hier aber gleichwohl bedeutender Anstrengungen zu ihrer Bewältigung bedürfe.

Schlüsselübergabe

Offizielle Schlüsselübergabe von links: Hermann Bolle (Architekt), Hartmut Schauerte (Staatssekretär), Magdalena und Bernd Münstermann, Dr. Meendermann (Bürgermeister Telgte), Knut-Rüdiger Heine (stellv. Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Münster)

Der Architekt des neuen Bürogebäudes Hermann Bolle übergab nach einem kurzen Überblick über den Bauverlauf einen symbolischen Schlüssel an Magdalena und Bernd Münstermann. Ausdrücklich dankte er dem Unternehmer-Ehepaar im Namen aller betei­ligten Handwerker für den immer fairen und konstruktiven Umgang als Auftraggeber, der auch in den schwieriger werdenden Zeiten nie Zweifel an der Umsetzung gelassen habe. Nach den Festreden hatten die Gäste die Gelegenheit, bei einem Imbiss mit den Rednern und Bernd Münstermann das Gehörte zu diskutieren.