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Blick von oben auf die beiden Härteöfen
Blick von oben auf die beiden Härteöfen

Anlagen für neue Glaswolleproduktionslinie

Zwei Fasersammelschächte und ein Härteofen von Münstermann sind Teil der neuen Produktionslinie von SCHWENK Dämmtechnik (heute Teil von Knauf Insulation).

Die Kapazität der kompletten Fertigungslinie beträgt bis zu 144 Tonnen Glaswolle pro Tag.

Grundlage der Produktqualität

Härteöfen für das Trocknen der Glaswolle und das Aushärten des Binders sind mit die wichtigsten Teilanlagen bei der Herstellung der unterschiedlichsten Glaswollequalitäten. Der Produktvielfalt hinsichtlich der Dichte, der Faserfeinheit, der Materialstärke, der Materialbreite und der Glasleistung wird hierbei durch die entsprechende Anlagenausrüstung Rechnung getragen. Der aktuelle Härteofen erlaubt die Produktion von Glaswollebahnen mit einer Breite zwischen 2,40 und 2,80 Metern. Nach dem Ofen wird die Glaswolle dann auf die endgültige Breite zugeschnitten

Sammeln der Glasfasern

Um die Glas- oder Mineralfasern aufzusammeln, mit Binder anzureichern und zum Härteofen zu transportieren, werden spezielle Fasersammelschächte (Fallschächte) eingesetzt. Diese Fallschächte sind wesentlich für die gleichmäßige Verteilung der Fasern auf den Förderbändern verantwortlich und damit Basis für eine hohe Produktqualität. Bei dem aktuellen Projekt mit SCHWENK werden gleich zwei große Fasersammelschächte eingesetzt. Zum einen wird damit die große Produktionsmenge erreicht, zum anderen ist der eigentliche Fertigungsprozess der Wolle mit zwei Schächten sehr flexibel.

Zum Schluss noch ein interessanter Aspekt zur Größe des Projektes: Für den Transport der Anlagen zum Kunden waren 19 Sondertransporte mit Überbreite und Nachtfahrgenehmigung sowie 14 normale Sattelschlepper-LKW notwendig.